Interview mit GF Markus Riehle

Seit wann arbeiten Sie für das Unternehmen dm-Folien GmbH und in welcher Abteilung sind Sie tätig?

Antwort: Ich arbeite seit Anfang Mai 2014 in der Abteilung Verkauf für die Firma dm-Folien GmbH. Zusätzlich bin ich noch Teil der Geschäftsleitung als geschäftsführender Gesellschafter.

Zuvor haben Sie für das Unternehmen Polythen Folien GmbH & Co. KG gearbeitet, inwieweit hat sich Ihr Arbeitsablauf seit der Fusion verändert?

Antwort: Die Firma Polythen Folien GmbH & Co. KG war ein 1-Mann-Unternehmen. Dort war ich für alle Vorgänge zuständig. Von der Anfrage einer Ware über die Auftragsbestätigung bis hin zur Rechnung. Jetzt hat sich mein Aufgabenfeld verändert. Nun bin ich im Verkauf tätig, habe aber parallel dazu noch Personalverantwortung. Es ist einfach etwas anderes, ob man alleine für alles verantwortlich ist, oder ob man ein starkes Team um sich herum hat und sich auf einen Schwerpunkt fokussieren kann.

Welchen Vorteil haben die Kunden von der Fusion der beiden Firmen?

Antwort: Der große Vorteil liegt in der Erreichbarkeit für die Kunden. Sei es während der Urlaubszeit im Sommer oder im Herbst, wenn viele über krankheitsbedingte Ausfälle klagen. Bei dm-Folien gibt es für alle Bereiche, egal ob Gummiringe, Versandtaschen oder Silofolie, Experten die auch eine ausführliche Beratung gewährleisten können. Früher, zu Zeiten des 1-Mann-Unternehmens, war dies zeitlich und logistisch nicht möglich.

Was interessiert Sie am meisten an Ihrer Position im Unternehmen?

Antwort: Das besondere an meiner Position ist, dass ich einen Einblick und Überblick in alle Bereiche des Unternehmens habe. So kann ich jederzeit einwirken und habe ein großes Verantwortungsfeld. Trotz allem kommt der Kontakt zu den Kunden nicht zu kurz, da ich weiterhin im Verkauf tätig bin. Natürlich spielt auch die Identifikation mit dem Unternehmen eine wichtige Rolle. Als Geschäftsführer repräsentiert man die Firma und ist sich dessen bewusst, welch große Verantwortung man für seine Mitarbeiter und in der Außendarstellung hat.

Wie läuft die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und dem zweiten Geschäftsführer Herr Mühlinghaus, gibt es dort klar getrennte Bereiche?

Antwort: Zuallererst gibt es die Trennung im Tagesgeschäft. Herr Mühlinghaus ist für die Landwirtschafts-Abteilung zuständig, ich für den Bereich der Verpackungen. Natürlich gibt es Bereiche, wo sich unsere Kompetenzen überschneiden, speziell bei Groß-Projekten welche die ganze Firma betreffen. Dort ist es wichtig auch mal eine andere Meinung einzuholen, über die jeweilige Situation zu diskutieren und sich neue Argumente anzuhören, welche man zuvor vielleicht nicht bedacht hat.

Welche Stationen im Arbeitsleben hat Sie am meisten geprägt und warum?

Antwort: Da gibt es mehrere Situationen. Zum einen die lange Zeit bei meinem Lehr-Betrieb, wo ich länger als ein Jahrzehnt gearbeitet habe und ich viel über das Arbeitsleben gelernt hab. Aber es gab auch die turbulente Zeit im Anschluss daran. Mein damaliger Arbeitgeber, ein großes Elektronikunternehmen, für das ich im Außendienst tätig war und ich viel von meinen damaligen erfahrenen Kollegen lernen konnte, musste Insolvenz anmelden. Die darauf folgende kurze Zeit der Arbeitslosigkeit half mir sehr bei der Persönlichkeitsentwicklung. Man lernt, wie wichtig Eigeninitiative und bisherige Berufserfahrungen sind. Das half mir sehr während der für mich ungewohnten Zeit.

Im Laufe der Jahre gab es viele Veränderungen in der Folienbranche, wie beurteilen Sie die Perspektiven in der Branche?

Antwort: Verpackungen aus Folie werden auch in Zukunft weiterhin gebraucht. Da sich in den letzten Jahren auch viel im Bereich der Umwelt verbessert hat, Stichwort Recycling, wird die Nachfrage nach diesem Rohstoff weiter konstant vorhanden sein.

Wie stark ist dm-Folien auf dem internationalen Markt vertreten und welche Länder sind für Sie interessant?

Antwort: Unser Hauptmarkt für Verpackungen ist weiterhin Deutschland. Aber auch der deutschsprachige Raum mit Österreich und Schweiz ist für uns sehr interessant. Im Bereich der Landwirtschaft sind wir auch stärker international vertreten. Mit Hilfe eines neuen Außendienstmitarbeiters werden wir den osteuropäischen Markt weiter erschließen. Dazu gehören u.a. die Länder Russland, Weißrussland und Ukraine.

Sehen Sie noch Lücken in Ihrem Sortiment oder ist das Unternehmen für die Zukunft breit genug aufgestellt?

Antwort: Zurzeit sind wir mit unserem Sortiment sehr gut aufgestellt. Allerdings muss man mit Blick auf die Zukunft überlegen, ob man nicht auch im Sinne der Umwelt alternative Verpackungen wie zum Beispiel kompostierbare Bio-Folien oder ähnliches anbietet.

Das Unternehmen wächst kontinuierlich seit Jahren, wie sieht die Zukunft aus, wird die Unternehmensfläche weiter vergrößert?

Antwort: Die Entwicklung unseres Unternehmens ist weiterhin sehr positiv. Unsere Kapazitätsgrenzen sind, trotz erweitertem Lager, schon wieder fast erreicht. Mittelfristig ist es bestimmt nötig, neue Lagerfläche zu erschließen, um weiterhin die angebotene Ware permanent auf Lager zu haben und schnell auf Nachfragen reagieren zu können.        

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar